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Thema: Lebenslange medikamenteneinnahme

  1. #41
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    Standard AW: Lebenslange medikamenteneinnahme


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    Der Wirkstoff ist Paroxetin, ein älteres SSRI. Ich kenne es selbst nicht, aber hier gibt es einige die es nehmen bzw. es genommen haben. Such doch mal im Medikamenten Thread.

  2. #42
    Administrator Benutzerbild von Lunie
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    Standard AW: Lebenslange medikamenteneinnahme

    Zitat Zitat von Strickliesel Beitrag anzeigen
    Mir wurden jetzt seroxat tropfen aufgeschrieben.
    Kennt das jemand ?
    Tropfen sind immer gut. Kann man langsamer und leichter eindosieren.

  3. #43
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    Standard AW: Lebenslange medikamenteneinnahme

    Zitat Zitat von Lutz Beitrag anzeigen
    oder irgendeine andere Chronische Entzündung im Verdauungsapparat.
    Genau das ist es, was mich kirre macht, weil ich das eben nicht genau weis.

    Grundsätzlich achte ich schon auf meine ernährung, nur nicht immer konsequent,
    Geändert von Lunie (06.12.2019 um 19:46 Uhr) Grund: Quote

  4. #44
    Mod i.R. Benutzerbild von Lutz
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    Standard AW: Lebenslange medikamenteneinnahme

    Ich hatte das auch mal versucht abzuklären und bin 1 Woche ins KH zum durchchecken.
    Alle möglichen Spiegelungen und Ultraschall. Letzteres auch noch mal von innen mit Ultraschallsonde.
    Und nichts Ursächliches gefunden, außer eben entzündete Schleimhäute und so die Diagnose Chronische Magen-/Darmentzündung.
    Damit habe ich mich dann zufrieden gegeben und einen Protonenhemmer (Pantozol)genommen.
    Heute nehme ich den nur noch bei Bedarf. Und wenn es mal richtig dünn wird dann Imodium.
    Bei mir waren und sind zum Teil 3 Ursachen ausschlaggebend. Hauptsächlich Stress, dann Ernährung und selten mal eine Party mit scharfen Schnäpsen.
    Erblich scheint das auch was zu bedeuten, denn meine Mutter hatte es und meine Tochter hat es auch.
    Liebe Grüße
    Lutz

    Nur wer alle Blickwinkel prüft, weiss, welcher der richtige ist.

  5. #45
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    Standard AW: Lebenslange medikamenteneinnahme

    also, nachdem ich wegen meiner anhaltenden Kopfschmerzen beim Internisten (bLutentnahme und Ultraschall), Augenarzt (wegen Augendruck) und beim Neurologen war und ausser ,dass dieser mir gesagt hat, es wäre Spannungskopfschmerz , wurde nicht festgestellt.
    Der Neurologe hat mir daraufhin Amioxid 30mg verordnet , beginnen sollte ich mit einer halben Tablette. ich habe dann tatsächlich 1/4 Tabeltte abends genommen, aber ich war am nächsten Tag dermaßen abgeschossen, das geht garnicht.
    jetzt steh ich wieder auf Anfang
    versuche mich mit Promethazin zum schlafen ins neue Jahr zu retten, da habe ich wieder einen termin beim neurologen.
    Ich muss einfach die Beipackzettel lesen, danach ist mir bereits übel und die Einnahme des Medis geht dann garnicht.
    ich werde noch verrückter als ich schon bin.
    was mir allerdings momentan hilft ist der Besuch einer Selbsthilfegruppe Depressionen. der Neurologe hat mir gesagt, das wäre ok, da man Ängste und Depressionen gleich behandelt.
    der Austausch mit den Betroffenen dort tut gut, zumal eine Betroffene mir von ähnlichen Problemen mit der Medikamenteneinnahme erzählt hat und wie sie es geschafft hat, ihr Medikament zu nehmen und dass ihr seitdem viel besser geht.
    ich hoffe auf gute Vorsätze fürs neue Jahr

  6. #46
    Mod i.R. Benutzerbild von Lutz
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    Standard AW: Lebenslange medikamenteneinnahme

    Ich schreib es nur ungern Strickliesel.
    Du drehst Dich im Kreis und nur Du kannst diesen Kreislauf durchbrechen.
    Die Angst vor der Medikamenteneinnahme hindert Dich daran, die Ängste und Probleme, die Dich plagen, zu lösen.
    Selbst wenn Dir Dein Arzt ein Placebo verschreibt, wirst Du Dich danach völlig abgeschossen fühlen.
    So tief steckt das in Dir drin.
    Du bist da nicht alleine. Aus meiner Forenvergangenheit ist mir bekannt, dass Leute die zum Einschleichen von Medikamenten zusätzlich Tavor oder ähnliche Medikamente nehmen mussten, um sich tatsächlich etwas abzuschießen und keine Angst vor dem neuen Medikament zu haben.
    So konnten sie die Nebenwirkungen auf das Tavor schieben und nach dem Absetzen war es dann gut.
    Natürlich geht es auch ohne Tavor. Wie hat es denn die bekannte Betroffene geschafft?
    Ich habe mich ja auch viele Jahre geweigert Psychopharmaka zu nehmen. Hintergrund war aber nicht die Angst vor dem Medikament an sich, sondern weil ich mir damit eingestehen musste psychisch erkrankt zu sein.
    Danach ging es dann bergauf bis zur heutigen nahezu erreichten Angstfreiheit, die es wohl auch gar nicht gibt.
    Ein bissel was bleibt immer, sagen wohl alle, die mal betroffen waren.
    Liebe Grüße
    Lutz

    Nur wer alle Blickwinkel prüft, weiss, welcher der richtige ist.

  7. #47
    Administrator Benutzerbild von Hope
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    Standard AW: Lebenslange medikamenteneinnahme

    Lutz, ich muss dir mal wieder recht geben. Ich glaube tatsächlich auch, dass der Kreislauf hier nur mit Medikamenten durchbrochen werden kann.

    Zum Einschleichen eines Antidepressivums einen Benzo zu nehmen, ist ein sehr guter Weg, wenn man solche Angst vor Medikamenten hat. Das klingt seltsam, weil man ja dann noch mehr Medikamente nimmt, aber der Benzo löst die Angst komplett. Mit anderen Worten: Es können Nebenwirkungen auftreten, aber man hängt sie nicht so hoch und sie sind einem wurscht.

    Ich würde diesen Weg tatsächlich gehen, war bei meinem schweren Rückfall vor Jahren auch nötig.

  8. #48
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    Standard AW: Lebenslange medikamenteneinnahme

    Aber zwei Medis zu nehmen, wenn man schon vor einem so einen Horror hat....?? Bei mir funktionierte das damals leider gar nicht, hatte eine handfeste Phobie. In meiner schlimmsten Zeit, war ich nicht in der Lage auch nur eine Pille zu schlucken. Es ging einfach nicht. Musste da dann so irgendwie durch, was furchtbar war. Inzwischen bin ich in der Lage ein Medikament zu nehmen, wenn aber ein zweites dazu soll ist es immer noch ein Kampf, geht dann aber notfalls. Es ist nicht einfach sowas zu überwinden. Ich habe es dann geschafft aus einer Mischung aus Leidensdruck, Einsicht und Selbsthypnose.

    Strickliesel, mich erstaunt, dass du das Promethazin nehmen kannst, trotz Beipackzettel...? Und wenn es dir hilft und du damit klar kommst, dann nimm doch das erst mal eine Weile. Das fährt doch das Nervensystem ganz gut runter und lindert dadurch auch psychosomatische Beschwerden.

  9. #49
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    Standard AW: Lebenslange medikamenteneinnahme


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    Ja silberauge, so werde ich es machen
    Promethazin kann ich komischerweise trotz beipackzettel nehmen.
    Es wurde mir vor einiger zeit schon vor einer ärztin im mvz gegen meine schlafstörungen verordnet
    Und der erste versuch war relativ gut und ausser etwas müde zu sein hatte ich keine nebenwirkungen,

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