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Thema: Mein Weg zu mir

  1. #11
    Mod i.R. Benutzerbild von Lutz
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    Standard AW: Mein Weg zu mir


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    wahr gesprochen, wenn man es allen recht machen will, dann verliert man sich schnell selbst

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    Liebe Grüße
    Lutz

    Nur wer alle Blickwinkel prüft, weiss, welcher der richtige ist.

  2. #12
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    Standard AW: Mein Weg zu mir

    Zitat Zitat von Strickliesel Beitrag anzeigen
    Man muss nicht everybodies liebling sein.
    Zitat Zitat von Lutz Beitrag anzeigen
    wahr gesprochen, wenn man es allen recht machen will, dann verliert man sich schnell selbst
    Das Problem ist nur, wenn man schon als Kind zuviel Ablehnung erfahren hat, fängt man an, gefallen zu wollen um Zuwendung zu erlangen. Das bringt zwar nichts, aber man versucht es trotzdem immer wieder. Man versucht immer nett zu sein, freundlich, entgegenkommend, nur um dieses Gefühl der Ablehnung nicht wieder aushalten zu müssen. Lieber sich verbiegen, als abgelehnt zu werden. Das wieder aus dem Kopf zu bekommen ist Schwerstarbeit.
    Liebe Grüße
    Regine

    Leben, einsam und frei wie ein Baum, brüderlich und gemeinsam wie ein Wald, das ist unsere Sehnsucht
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  3. #13
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    Standard AW: Mein Weg zu mir

    " Das wieder aus dem Kopf zu bekommen ist Schwerstarbeit. "

    aber ich denke es lohnt sich. wir sind jetzt in einem Alter, wo man sich erlauben darf, unbequem zu sein

  4. #14
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    Standard AW: Mein Weg zu mir

    Ich war schon als Kind unbequem (Regine ist renitent!!!) , irgendwann ist mir das aber abhanden gekommen und habe angefangen mich anzupassen. Ja, ein bisschen wieder Kind sein, renitent sein und wenns nur innerlich ist...
    Liebe Grüße
    Regine

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  5. #15
    Mod i.R. Benutzerbild von Lutz
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    Standard AW: Mein Weg zu mir

    Gerade diese Anpassung, ganz ohne geht es natürlich auch nicht, ist Ausgangspunkt für psychische Probleme.
    Und zwar immer dann, wenn die Grenze der Anpassungsfähigkeit erreicht wird und man sich soweit verbiegt, dass man zu zerbrechen droht.
    Ich denke bei mir war es vor allem im Arbeitsleben so, dass Dinge durchzusetzen, hinter denen ich innerlich nicht stand, zu solchen Konflikten führten, die Angst als Krankheit förderten bzw. mit verursachten.
    Damit verbunden war auch die Verschlechterung der Beziehung zu den Leuten, die hinter diesen Entscheidungen standen bzw. diese getroffen hatten.
    Das wird schon einen Beitrag geleistet haben zur Entwicklung anfänglicher Sozialer Phobie bis letztlich zur generalisierten Angststörung.
    Heute genieße ich die Freiheit Arschlöcher zu ignorieren, mich zu distanzieren und aus meinem Umfeld zu verbannen und wenn es arg wird auch ins Gesicht zu sagen, was ich von ihnen halte...
    Geändert von Lutz (28.04.2019 um 08:45 Uhr)
    Liebe Grüße
    Lutz

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  6. #16
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    Standard AW: Mein Weg zu mir

    Ja, Lutz, wenn man über seine Grenzen hinaus Leistung erbringen muss, dann kommt man irgendwann in Konflikt mit sich selbst. Wenn man den nicht auflösen kann, kann das zu Angst und Panik führen. Aber da muss man erst einmal hinkommen, um das zu erkennen. Für mein berufliches Werden kam das zu spät. Statt einen neuen Weg zu suchen, habe ich immer wieder versucht, doch noch die geforderte Leistung zu erbringen.

    Ich habe die letzten 3 1/2 Jahre auch gebraucht, um zu erkennen, dass es die renitente Regine nicht mehr gibt, ein Aufbegehren bringt keinen Erfolg mehr. Ich lerne, Situationen hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Das ist eine andere Form der Anpassung. Es ist keine Unterordnung mehr, wie sie von mir viel zu oft gefordert wurde, sondern das Annehmen der bestehenden Gegebenheiten.

    Ich kann nicht mehr unbequem sein, damit würde ich meinen Mann verunsichern, er braucht Sicherheit und Beständigkeit. Er baut mental ab, er nimmt es hin, vielleicht fehlt ihm die Kraft sich dagegen aufzulehnen, ich weiß es nicht. Ich muss mehr und mehr Verantwortung übernehmen. Aber genau das ist mein Weg, meine Aufgabe für die Zukunft, der ich mich jetzt gewachsen fühle.
    Liebe Grüße
    Regine

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  7. #17
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    Standard AW: Mein Weg zu mir

    Zitat Zitat von Regine Beitrag anzeigen
    Ich bekomme keine Diagnose für meine Zustände, ich weiß nur, dass ich in meiner Familie nicht alleine damit bin, mein Vater, mein Bruder und auch mein Sohn hatten und haben diese Ausfälle, in denen sie dann schlimmstenfalls ihr ganzes Leben umschmeißen.
    Ich habe mich gefragt, was meinen Vater, Bruder, Sohn und mich vereint: Wie lieben unsere Freiheit und wenn andere uns durch ihr Verhalten eine Änderung unseres Lebenskonzeptes aufdrängen, dann reagieren wir ziemlich heftig, jeder auf seine Art. Ich bekomme dann Angst und Panik.
    Liebe Grüße
    Regine

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  8. #18
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    Standard AW: Mein Weg zu mir

    Mein Weg zu mir, das ist jetzt auch die Erkenntnis, dass ich nicht mehr in der Lage bin alleine meinen Mann psychisch mit über Wasser zu halten. Vor 2 1/2 Jahren schon sollte mein Mann ambulante psychiatrische Pflege bekommen, aber er hat das abgelehnt und ich habe ihn dabei unterstützt. Wir waren uns sicher, dass wir auch alleine zurechtkommen, aber ich habe trotz guten Willens nicht mehr die Kraft dazu. Nun wird mein Mann diese Hilfe in Anspruch nehmen.
    Liebe Grüße
    Regine

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  9. #19
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    Standard AW: Mein Weg zu mir

    Seit ich den Tod kenne, lerne ich ohne Angst zu leben.

  10. #20
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    Standard AW: Mein Weg zu mir


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    " Ich muss mehr und mehr Verantwortung übernehmen. Aber genau das ist mein Weg, meine Aufgabe für die Zukunft, der ich mich jetzt gewachsen fühle "

    aber pass auf, dass du dich nicht übernimmst.
    und denke trotz allem auch an dich

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