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Thema: Escitalopram

  1. #31
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    Standard AW: Escitalopram


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    Ja, da man durch die SSRI Schlafstörungen bekommen Kann, aber ja nicht muss. Kann man halt alles nur ausprobieren. Ohne diese depressiven Schübe käme ich mit dem Opipramol ja auch super zurecht.

  2. #32
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    Standard AW: Escitalopram

    "Zwei Psychopharmaka, oh weh oh weh....", da könnte von mir sein😁
    Wie geht es dir silberauge? Konntest du dich dazu durchringen, 2 medikamente einzunehmen?

  3. #33
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    Standard AW: Escitalopram

    Wenn es gar nicht anders geht, könnte/müsste ich mich dazu durchringen. Aber momentan versuche ich noch, die depressiven Schübe durch andere Maßnahmen in den Griff zu bekommen. Ich bin auch der Meinung, dass man nicht alles mit Tabletten "wegmachen" kann bzw. sollte.

  4. #34
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    Standard AW: Escitalopram

    Ich bin auch der Meinung, dass man nicht alles mit Tabletten "wegmachen" kann bzw. sollte.
    Geht mir auch so, ich denke auch, wenn ich mich mit Tabletten "betäube" , bin ich njcht gezwungen an mir zu arbeiten.
    ...wäre aber allerhöchste Zeit......

  5. #35
    Administrator Benutzerbild von Hope
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    Standard AW: Escitalopram

    Ihr Lieben, diese Medikamente betäuben doch nicht. Sind doch keine Benzos, damit kann man sich tatsächlich betäuben.

    Das soll kein Plädoyer für Antidepressiva sein, aber ich fühle mich damit tatsächlich einfach nur "normal". Und gearbeitet habe ich immer an mir (musste ich ja wohl). Es ist ein Vorurteil, dass man sich damit quasi "abschießt" und nicht mehr reflektiert. Im Gegenteil, der Blick wird klarer, wenn man eine Störung bzw. Erkrankung wie Depression hat und da alleine nicht rauskommt

  6. #36
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    Standard AW: Escitalopram

    Ich meinte mit "wegmachen" auch nicht betäuben sondern, dass man mit Medikamenten alleine nicht alle Lebensprobleme (auf)lösen kann, wegen derer man Depressionen hat.

  7. #37
    Mod i.R. Benutzerbild von Lutz
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    Standard AW: Escitalopram

    Bei mir war es so, dass ich durch die Medikamenteneinnahme erstmal die Möglichkeit bekam an mir zu arbeiten und Normalität wieder herzustellen.
    Vorher war ich so in Angstkreisen gefangen, dass überhaupt nichts ging, egal was ich probierte.
    Der Himmel wurde nicht rosa, sondern er klärte sich auf und ermöglichte einen klaren Blick zum Erkennen und Lösen der Probleme.
    Ich sehe das eher als Befreiung und nicht als Betäubung.
    Liebe Grüße
    Lutz

    Nur wer alle Blickwinkel prüft, weiss, welcher der richtige ist.

  8. #38
    Administrator Benutzerbild von Lunie
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    Standard AW: Escitalopram

    Natürlich kann man mit Medikamenten nicht alles wegmachen, sonst wären wir wohl kaum alle hier.
    Aber, Medikamente erleichtern das Leben, machen erst möglich, dass man für sich die beste Art findet mir der Krankheit zu leben.
    Und ja, ich bin der Meinung, dass eine Angststörung niemals mehr ganz verschwindet - sie ist latent immer da. Es gibt gute und schlechte Phasen.
    Und warum soll man sich mit Medis nicht die schlechten Phasen erleichtern?
    Warum soll man sich unnötig quälen?
    Wenn es mir sehr schlecht geht, nehme ich ein Benzo - ich bin nicht mehr bereit zu leiden. Nie wieder. Punkt!

    Wer meint ohne Medikamente auskommen zu können oder müssen - bitte schön.
    Aber bitte nicht die Behauptung aufstellen, dass man sich mit Medis fühlt wie "unter Drogen (woher wisst ihr denn wie man sich unter Drogen fühlt?) , man nicht mehr sich selber sei, betäubt ist, usw.."
    Das ist einfach nicht wahr.

    Jemand mit akutem schweren depressiven Schub kommt niemals alleine da raus.

  9. #39
    Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Escitalopram

    Zitat Zitat von Lunie Beitrag anzeigen
    Aber bitte nicht die Behauptung aufstellen, dass man sich mit Medis fühlt wie "unter Drogen (woher wisst ihr denn wie man sich unter Drogen fühlt?) , man nicht mehr sich selber sei, betäubt ist, usw.."
    Das ist einfach nicht wahr.
    Das hat doch hier auch gar keiner behauptet. Ich für meinen Teil habe mich wohl etwas unglücklich ausgedrückt. Wie oben schon geschrieben, das Wort "wegmachen" bezog sich auf die Probleme die man in seiner äußeren Welt haben kann und die u.U. auch die Krankheit aufrechterhalten können. Wie z.B. ein krankmachender Arbeitsplatz oder eine desolate Partnerschaft. Mit der alleinigen Einnahme von Medikamenten kann man solche Umstände dann vielleicht besser ertragen. Aber danach müssen dann auch Taten folgen sofern man Veränderungen möchte im Hinblick auf gesündere Lebensbedingungen.
    Geändert von silberauge (08.08.2020 um 13:26 Uhr)

  10. #40
    Administrator Benutzerbild von Lunie
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    Standard AW: Escitalopram


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    Zitat Zitat von silberauge Beitrag anzeigen
    Das hat doch hier auch gar keiner behauptet. Ich für meinen Teil habe mich wohl etwas unglücklich ausgedrückt. Wie oben schon geschrieben, das Wort "wegmachen" bezog sich auf die Probleme die man in seiner äußeren Welt haben kann und die u.U. auch die Krankheit aufrechterhalten können. Wie z.B. ein krankmachender Arbeitsplatz oder eine desolate Partnerschaft. Mit der alleinigen Einnahme von Medikamenten kann man solche Umstände dann vielleicht besser ertragen. Aber danach müssen dann auch Taten folgen sofern man Veränderungen möchte im Hinblick auf gesündere Lebensbedingungen.
    Es gibt im Leben aber auch Umstände die man nicht einfach weg machen kann, aus verschiedenen Gründen. Und hier muss man eben lernen damit zu leben.
    Jeder Mensch hat Umstände im Leben die kein reiner Sonnenschein sind - deswegen kann man doch nicht immer wieder das Leben verändern.
    Zumal man oft gar nicht genau weiß, ob DAS was man ändert wirklich für den momentanen Zustand verantwortlich ist - dann sucht man halt weiter und weiter.. und kommt aus den Veränderungen gar nicht mehr raus, was zusätzlich stresst.
    Vielleicht liegt das Problem in einem selber und ist nicht der Umwelt geschuldet?

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